DE / EN
Seite ausdrucken
Land auswählen

    Chinesisch-deutsche Forschungsförderung für effiziente Abwassernachbehandlung

    15.11.2019

    HOLINGER partizipiert an BMBF-Verbundprojekt PEPcat. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines energie- und ressourceneffizienten Verfahrens zur Nachbehandlung von Kläranlagenabläufen. Das Verfahren soll das human- und ökotoxikologische Potenzial reduzieren und eine Wiederverwendung des Wassers ermöglichen. Bei diesem Prozess werden direkt im Wasser Hydroxylradikale erzeugt, die noch reaktiver sind als beispielsweise Chlor. Sie werden zudem innert Kürze verbraucht, so dass keine Chemikalien zurückbleiben.

     

    Bereits gut erforscht ist die Erzeugung dieser Radikale mit Hilfe von energiereichem UV-Licht, wobei Titandioxid als Katalysator eingesetzt wird. Dieser Ansatz soll im PEPcat nun mit dem sogenannten plasmonischen Effekt kombiniert werden, der die Katalysatorwirkung des Titandioxids auch mit sichtbarem Licht ermöglicht. Dank dieses innovativen Ansatzes lässt sich für den Prozess auch Sonnenlicht nutzen bzw. die Effizienz deutlich erhöhen, wenn künstliche Bestrahlungsquellen zum Einsatz kommen.

     

    Die Forschungsergebnisse sollen in China in ein lokales Konzept zur Abwasserwiederverwendung integriert werden.

     

    Laufzeit

    01.06.2019 – 31.11.2022

     

    Projektpartner

    RWTH Aachen University

    Gesellschaft für angewandte Mikro- und Optoelektronik (AMO) mbH

    Coatema Coating Machinery GmbH

    UMEX GmbH

    HOLINGER Ingenieure GmbH

     

    Forschungsmittelgeber

    Deutschland: BMBF: CLIENT II Programms – "Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen"

    China: Mega-Wasser-Projekt – "Erforschung und Demonstration von Schlüsseltechnologien für zukünftige Kläranlagen"

     

    Ansprechpartner

    Martin Wett, Merklingen