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    Erste Ozonungsanlage in Baden-Württemberg in Betrieb

    02.12.2019

    Die Kläranlage im Baden-Württembergischen Eriskirch mit einer Größe von 50’000 Einwohnergleichwerten (EGW) nahm zwischen 2000 bis 2015 an verschiedenen Langzeitstudien zu Mikroverunreinigungen im Fluss Schussen teil. Die Untersuchungen kamen zum Ergebnis, dass sich das Ozonverfahren zur Behandlung von Mikroverunreinigungen am besten eignet: Es eliminiert 90 Prozent aller Spurenstoffe im Abwasser und reduziert die Keimbelastung stark.

     

    Nach der Planungsphase für die neue Behandlungsstufe begannen Anfang Juni 2018 die Vorarbeiten auf dem Baugelände. Sie umfassten die Umlegung von Leitungen, die Baugrubensicherung und eine Vakuum-Wasserhaltung. Am 2. August 2018 erfolgte der offizielle Spatenstich für die Erstellung der Ozonungsanlage durch den Umweltminister von Baden-Württemberg, Franz Untersteller.

     

    Nach Abschluss der Bau-, Installations- und Elektroarbeiten gingen Anfang Oktober 2019 die Ozongeneratoren in Betrieb und behandelten erstmals das Abwasser mit Ozon.