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Risikoübersicht für die Kantone Graubünden und Neuenburg

16.10.2017

Was tun, wenn die Grundlagen für eine Risikoanalyse fehlen? Vor dieser Herausforderung stand HOLINGR, als es darum ging, für die Kantone Graubünden und Neuenburg eine Risikoübersicht zu erarbeiten. Gefahrenkarten lagen zwar vor, aber keine Intensitätskarten. Um trotzdem Aussagen zum Risiko machen zu können, entwickelte HOLINGER auf Basis der Gefahrenkarten einen Risikoindex. Grundlage für die Berechnung des Risikoindex bilden verschiedene monetäre Schadenspotenziale, die in den gefährdeten Gebieten vorhanden sind. Dazu zählen etwa Schäden an Personen, Gebäuden oder Infrastrukturen. Diese Schadenspotenziale werden gemäss ihrer Gefährdung mit einem definierten Faktor gewichtet. Die Methode ist eine Vereinfachung der Risikoanalyse. Damit stellt der Risikoindex lediglich eine Annäherung an die eigentlichen Risiken dar. Jedoch erlaubt die Methode, da kantonsweit angewendet, einen Vergleich und damit eine Rangordnung der Gemeinden.